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Zu den ältesten Gemeinschaften Wolbecks zählen die Nikolai- und die Achatii-Bruderschaft. Sie wurden gegründet als Bruderschaften zur Pflege von Kranken und Notleidenden – besonders derjenigen Mitbürger, die von den mittelalterlichen Pestepedemien betroffen waren. Im Laufe ihrer Geschichte oblag den Bruderschaften neben der Sorge für die Kranken und Sterbenden sowie für die würdige Beisetzung der Verstorbenen ebenso die Verantwortung für den Schutz und die Lebensmöglichkeiten des Gemeinwohls. Die jährliche Feier des Schützenfestes, die soziale Fürsorge und die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen gehören bis heute zu den grundlegenden Bestandteilen der Bruderschaften.
Traditionell gehören zur Nikolai-Bruderschaft die unverheirateten Männer (ab 16 Jahren), zur Achatii-Bruderschaft die Verheirateten. Diese Grenzen sind jedoch in den vergangenen Jahren fließend geworden, ebenso wie die konfessionelle Zugehörigkeit. Christen beider Konfessionen können Mitglied der Bruderschaften werden. Die Nikolai-Bruderschaft umfasst zur Zeit 110 Mitglieder, die Achatii-Bruderschaft 400 Personen. Ansprechpartner: | Günter Guderian (erster Scheffer der Achatius-Bruderschaft) | Tel. 02506 - 1600 | Theo Lange (Bruderschaftsdiener der Nikolai–Bruderschaft) | Tel. 02506 - 3302 |
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